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Nie wieder Zähneputzen dank Zahnlack

Nanopartikel ersetzen die Zahnbürste
Wir alle kennen doch das abendliche Dilemma mit dem Zähneputzen: Jetzt hat man sich gemütlich auf der Couch oder sogar im Bett eingerichtet, womöglich noch eine Kleinigkeit geknabbert - und nun soll man sich wieder ins Bad schleppen, um sich die Zähne zu putzen. Aber vielleicht hat diese Quälerei ja bald ein Ende...
Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke forschen nun an einer Möglichkeit, die altbewährte Zahnbürste abzuschaffen. Ein spezieller Zahnlack soll die Zähne auch ohne regelmäßige Schrubberei schützen. Dieser Lack enthält kleinste Mengen (Nanopartikel) von vor allem Fluoriden, welche die Entstehung von Karies verhindern.
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Der Lack wird zwei Mal im Jahr aufgetragen. Nanotechnologie bildet seine Basis. Beim Kauen zerplatzen die Nanopartikel und setzen Fluoride frei. Diese verhindern, dass Karies entsteht. An der Oberfläche des Lackes können sich keine Beläge bilden. Wer einen dauerhaft frischen Atem will, für den ist der Lack mit Menthol verfügbar.
Die Beschaffenheit der Lackoberfläche solle außerdem die Bildung von schädlichem Zahnbelag verhindern. Die Idee zur Entwicklung eines solchen Zahn schützenden Lacks kam dem Projektleiter beim Autowaschen. In modernen Waschstraßen wird ein schmutzabweisender, auf Nanotechnik basierender Film auf den Autolack aufgetragen. In einem einjährigen klinischen Test hat die Neuentwicklung bereits ihre Probe bestanden und wurde nun international zum Patent angemeldet.

In einem einjährigen klinischen Test hat die Neuentwicklung bereits ihre Probe bestanden und wurde mittlerweile international zum Patent angemeldet. Die Pharmaindustrie hat bereits großes Interesse an der Vermarktung des Produkts bekundet.

Ob der Plan jedoch wirklich eines Tages umgesetzt werden kann, ist noch fragwürdig. Bis dahin bleibt Zähneputzen, nach den Mahlzeiten, leider ein unbedingtes Muss.

Quelle: Universität Witten/Herdecke

Zahnlack / Fluoridlack auf Wasser-Basis im Test
Im Direktvergleich mit Lack auf Naturharzbasis zeigen sich keine signifikanten Vorteile

GÖTTINGEN (MedCon) – Fluoridhaltige Zahnpasten, Mundspüllösungen, Gele und Zahnlacke werden zur Kariesprävention eingesetzt. So auch ein entwickelter fluoridhaltiger Zahnlack auf Waßer-Basis, der die Aufnahme von Fluorid in den Zahnschmelz erleichtern soll. Doch wie wirksam ist er? Thomas Attin et al. von der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Göttingen testeten die Neuentwicklung, die auf Basis eines waßerlöslichen Polymers entwickelt und bei vergleichsweise niedrigem F-Gehalt in vitro die gleiche Menge an KOH-löslichem Fluorid freisetzt, wie ein handelsübliches Produkt auf Naturharzbasis mit deutlich höherem F-Gehalt.

Attin et al. prüften die beiden Zahnlacke in situ. Testmaterialien waren Zylinder aus bukkalem Schmelz frisch gezogener Rinderschneidezähne, die Hälfte der Proben wurde demineralisiert. Die Forscher behielten von jedem Zahn einen Zylinder zurück zur Analyse des Ausgangs-Fluorid-Gehaltes, die weiteren teilten sie in drei Gruppen zu je zehn demineralisierten und zehn unbehandelten Zähnen ein. Die Proben wurden jeweils mit den Lacken behandelt.

Zehn Testpersonen aus der Region Göttingen trugen fünf Tage lang zwei Vorrichtungen im Unterkiefer: Eine mit demineralisierten, eine mit unbehandelten Proben. Die Probanden mieden in der Testphase fluoridhaltige Lebens- und Zahnpflegemittel. Die Vorrichtungen wurden Tag und Nacht getragen und nur zu den Mahlzeiten herausgenommen. Nach ein, drei und fünf Tagen wird jeweils ein demineralisierter und ein unbehandelter Zylinder aus der Vorrichtung entnommen, gereinigt und analysiert. Dabei wird das KOH-lösliche Fluorid auf den Schmelzproben ermittelt, dann das strukturgebundene in zwei Schichten.

Insgesamt zeigte sich, daß sich mit dem Fluoridlack auf Naturharzbasis in der fünftägigen Testphase deutlich mehr Fluorid in den Zahnschmelz einlagert, als mit dem waßerlöslichen Zahnlack. Jedenfalls, so schließen die Autoren, habe sich das Konzept der erleichterten Fluorid-Freisetzung aus einem Zahnlack mit waßerlöslicher Trägersubstanz und niedrigerer F-Konzentration nicht bestätigt. So ließ sich nachweisen, daß der Fluorid-Gehalt im Zahnschmelz unter in situ-Bedingungen nicht höher war, als beim Putzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta allein.

Quelle:
Archives of Oral Biology, 50 (2005) pp 317-322

Nie wieder Zähneputzen?

Wissenschaftler an der Universität Witten/Herdecke haben einen Zahnlack entwickelt. Dieser schützt die Zähne vor Karies. Zähneputzen ist nicht mehr notwendig. Nach einem einjährigen Test haben die Forscher die Neuentwicklung international zum Patent angemeldet.

Der Lack wird zwei Mal im Jahr aufgetragen. Nanotechnologie bildet seine Basis. Beim Kauen zerplatzen die Nanopartikel und setzen Fluoride frei. Diese verhindern, dass Karies entsteht. An der Oberfläche des Lackes können sich keine Beläge bilden. Wer einen dauerhaft frischen Atem will, für den ist der Lack mit Menthol verfügbar. (sal)



Hightech-Schutz für die Zähne - Zahnlack soll Zähne mit Nanotechnologie vor Karies schützen

 
Mit einem neuen Zahnlack wollen Forscher der Fakultät für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Witten/Herdecke zukünftig für gesunde Zähne sorgen. Der neue Zahnlack soll vor Karies schützen und könnte zudem das Zähneputzen überflüssig machen.

Basierend auf der so genannten Nanotechnologie, bei der die einzelnen Komponenten in mikroskopisch kleinen Partikeln in einer Grundmatrix gelöst werden, enthält der Lack vor allem Fluoride. Der Lack wird etwa alle sechs Monate auf die Zähne aufgebracht. Anschließend zerplatzen die Nanopartikel beim Kauen und setzen so die Fluoride frei. Zudem soll die Oberfläche des Lacks die Bildung von Zahnbelag verhindern und könnte so das Zähneputzen überflüssig machen. Die Idee zur Entwicklung eines solchen Schutzlacks kam dem Projektleiter nach Angaben der Universität beim Autowaschen. So werde in modernen Waschstraßen ein Schmutz abweisender, auf Nanotechnik basierender Film auf den Autolack aufgetragen. Nach Angaben der Universität Witten/Herdecke wurde der neu entwickelte Lack nach einer erfolgreichen, einjährigen klinischen Testphase international zum Patent angemeldet.

(Quelle: Pressemeldung der Universität Witten-Herdecke über idw)

Zahnlack

Macht ein von Wittener Forschern entwickelter Zahnlack das Zähneputzen überflüssig? Der als wissenschaftlicher Durchbruch bezeichnete neuartige Zahnlack besteht aus einer Grundmatrix, in der die einzelnen Komponenten als mikroskopisch kleine Partikel eingebettet sind. Hauptbestandteile sind Fluoride, die der Kariesentwicklung entgegen wirken.
Der Zahnarzt "versiegelt" die Zähne alle sechs Monate mit dem neuartigen Lack. Beim Kauen zerplatzen nach Angaben der Wittener Wissenschaftler die darin enthaltenen Nanopartikel und setzen schützende Fluoride frei. Einmal aufgetragen, verhindert die Oberfläche des Lacks zudem die Bildung von schädlichem Zahnbelag. Regelmäßiges Zähneputzen wird damit überflüssig, so die Entwickler. Entscheidet sich der Patient für einen Zahnlack mit Menthol als Geschmackskomponente, bleibt der Atem auch ohne Mundspülung frisch.
Wie die Universität Witten-Herdecke mitteilt, kam der Projektleiter beim Autowaschen auf die Idee, analog zum Aufbringen Schmutz abweisender Substanzen auf den Autolack auch die Zähne entsprechend zu präparieren. Die Ergebnisse eines ersten einjährigen Tests mit dieser nanotechnologisch basierten Neuentwicklung scheinen den Forschern recht zu geben: Der Zahnlack wurde mittlerweile zum Patent angemeldet und stieß bei der Pharmaindustrie auf großes Interesse. (yahoo news)


2007

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